PCI Gazette Gazette 39, Januar 2011

50 Tage unterwegs

Huguette Zemp

Im August des letzten Jahres haben sich Huguette und Oskar Zemp, langjährige Mitglieder des PCI (seit der Gründerzeit), einen Traum erfüllt: Sie haben sich eine Auszeit genommen, das Geschäft den Mitarbeitern und Töchtern überlassen, und sind mit Wohnmobil, Hänger, zwei Pferden und zwei Hunden 50 Tage lang in Europa gereist und geritten. Oskar hatte sich kurz vor Abreise einer kleinen Operation am Arm unterziehen müssen und musste den Arm schonen, aber dieses Abenteuer liess er sich nicht nehmen. Wie es ihnen auf der langen Reise ergangen ist und was sie unterwegs alles erlebt haben, schildert uns Huguette in diesem lebendigen Bericht.

19. bis 25. August Zeltplatz les Cerneux, les Breuleux (Schweizer Jura). Wir stellen uns endlich auf die bevorstehenden langen Ferien ein. Ein bisschen reiten und süsses Nichtstun, das tut gut. Oski‘s Unfall scheint keine Behinderung zu sein, das Reiten geht prima und sogar die Fäden lassen sich problemlos ziehen! Wir können nun richtig losziehen.

Noch ein kurzer Abstecher zu unserer Rentnerin in Montfaucon. Es geht unserer 26-jährigen Stute und ihrem Weidefreund gut, wir sind beruhigt.

25.August Bei schönem Wetter geht es weiter nach La Chaux-de-Fonds zu Marlise Scheiwiller. Wir reiten gemeinsam kurz aus und geniessen den Fondueabend mit ihr. Nur schade, dass Melchior nicht da ist. So lange Ferien sind die beste Gelegenheit, all unsere Freunde zu besuchen. Also geht es am

26. August weiter. Wir reiten nochmals kurz aus und fahren über die Grenze nach Frankreich. Seit über einem Jahr wohnt Familie Boss mit all ihren Pferden im Burgund. Ihr neues Zuhause in Ménetreuil hat den typischen französischen Charme, alle fühlen sich sofort wohl. Jennifer hat noch Ferien und hilft kräftig mit oder reitet mit uns aus. Unsere Hunde Milou und Amira finden hier zwei Freunde: Eos und Ebony, zwei  weisse Schäferhunde.

Am 27. August reisen noch Bruno und Deborah aus der Schweiz an. Es gibt viel zu erzählen: nur schon ein normaler Umzug ins Ausland ist ein Abenteuer, aber dann noch mit Pferden und Ponys…

Am 30. August besuchen wir den Bauernmarkt in Louhans. So einen Markt findet man bei uns schon längst nicht mehr! Hier gibt es alles, was man braucht: von leckeren Spezialitäten über Möbel, TV Geräten, Kleidern bis hin zu den vielen Tieren wie Hunden, Hühnern, Hasen, Eseln, Pferden… Der Markt ist weit herum bekannt und dementsprechend belebt. Wir decken uns mit Oliven ein: mmmh, schon lange nicht mehr solche Qualität genossen.

Am 31. August verlassen wir Familie Boss wieder und nehmen Kurs nach Norden. Unser nächster Besuch gilt den PCI Mitgliedern Britta und Gerd Mülle aus Largitzen, Elsass. Wir haben uns an der PCI-Fiesta 2010 kennen gelernt und werden von ihnen herzlich empfangen. Wir versorgen die Pferde in riesigen Boxen und geniessen die Küche und die Gastfreundschaft von Gerd und Britta. Gerd muss am anderen Morgen sehr früh zum Flughafen und verabschiedet sich nach dem Dessert.

1.September Am Morgen dürfen unsere Pferde auf die Weide, um sich vor der Weiterfahrt etwas zu bewegen. Wir schauen Britta zu, wie sie in ihrer Halle mit Luna arbeitet. Um 14.00 heisst es Abschied nehmen; unser Weg führt uns weiter nach Oberhaslach (immer noch im Elsass) zum Gîte de France der Familie André.

Geführt wird die Pension von Tochter Françoise. Ihre Mutter kocht mit so viel Leidenschaft, dass sogar ihre Träume und Alpträume sich in der Küche abspielen… Papa Marcel ist ein bald 80-jähriger Pferdeveteran. Während vieler Jahre organisierte er zusammen mit seiner Frau Wanderritte – ohne GPS und Handy, wie er schelmisch betont. Wir verbringen hier herrliche Abende am Familientisch

53 Pferde aus eigener Zucht leben hier. Ein Pfiff von Marcel genügt und alle kommen: die Erde bebt unter 53 galoppierenden Pferden. Sehr eindrücklich!

Das Wetter ist traumhaft, wir reiten jeden Tag aus. Marcel hat uns seine topografische Karte ausgeliehen, und alle Wege sind tatsächlich genau so, wie sie eingezeichnet sind; wir können uns gar nicht verirren. Die Zeit vergeht viel zu schnell

Am 4. September heisst es Abschied nehmen. Wir werden in Bad Bergzabern auf dem Katharinenhof von den Aficionados und PCI Mitgliedern Fried Bauer und Nicole Schmid erwartet.

5. September Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen wir Cimarron, das hübsche Paso Peruano Fohlen von Nicole. Auf der Weide tummeln sich einige Isländer Junghengste und ein wunderschöner Schwarzwälder Fuchs. Zum Glück haben wir keinen Platz im Hänger, den Schönling hätte Oski am liebsten mitgenommen. Der Prachtskerl gammelt hier nur vor sich hin!

Am Nachmittag satteln wir die Pferde und machen einen schönen Ritt in der Umgebung. Die Wege zwischen den Rebbergen laden zum Galopp ein… Fried und Nicole reiten mit uns zu Freunden, und siehe da: ein Auto mit Luzerner Kennzeichen! Die Welt ist wirklich klein.

6. September Gerne wären wir geblieben, Nicole hat gerade Ferien, aber unser Ziel, die Ostsee, ist noch weit, weit weg. Weil ich infolge Oski’s Verletzung die ganze Strecke alleine fahren muss, haben wir Etappen von ca. 250 bis 350 Kilometer geplant.

Wir frühstücken mit Fried und fahren los. Unser nächstes Ziel ist der Reiterhof Altmühlsee in Gunzenhausen. Aus der BOX-AND-BREAKFAST Serie ausgesucht, stellen wir fest, dass die Pferdehaltung gar nicht unseren Erwartungen entspricht, auch wenn die „Gastpferde“ recht gut versorgt werden. Die Gegend entspricht zwar der Beschreibung (herrlich zum Ausreiten…), aber wir beschliessen dennoch,

am 8.September weiter Richtung Berlin zu fahren. Im Internet finden wir eine Unterkunft in Kösniz nahe Jena. Bis zu Karl Decruppe ist es noch zu weit. Die nette Oma, die Oski am Telefon hatte, ist wirklich sehr lieb, die Schwiegertochter und Enkelin hingegen geben uns das Gefühl, lästig zu sein. Also bleiben wir nur eine Nacht und kündigen Karl unseren bevorstehenden Besuch an. Zum Glück fahren unsere Pferde ganz gelassen; doch doch, das wissen wir ganz genau… George Orwell lässt grüssen, Überwachung total!!! Nichts entgeht uns!!! Tja, da muss Oski einsehen, dass seine Stute Tes gerne rumzickt. Haben die beiden den Bauch voll, so döst Zar am liebsten vor sich hin; Tes hingegen wird ungeduldig und bearbeitet meinen armen Wallach…

Am 9. September kommen wir bei Karl auf dem Gut Kranichhof in Felgentreu im Nuthe-Niepliz-Naturpark an. Wir fühlen uns bei ihm und Heike sofort wohl und willkommen. Unsere Pferde kommen auf eine grossen Weide. Über den Zaun hin knüpfen sie Kontakte mit den Stuten und Fohlen der Paso Peruano Herde von Karl. Die Junghengste stehen in der Nähe vom Blankensee. Wunderschöne natürliche Wälder und endlose, flache Felder umgeben uns.

10. September Am frühen Morgen reiten wir im Naturpark aus. Überall Sandwege, ideal für die barhufige Tes! Karl Decruppe kennt sich hier zum Glück sehr genau aus, denn das Gelände war früher ein Militärübungsplatz und es liegen noch unentschärfte Minen herum! Nach dem Ritt frühstücken wir mit Heike, bevor sie und Karl zur Arbeit fahren.

Oski und ich einen Ausflug zum Blankensee und besuchen die Junghengste von Karl. Der Blankensee ist ein wichtiger Zwischenstopp für die Zugvögel.

11. September Wir reiten heute mit Karl, Heike und Meli nach Stangenhagen, wo sich die Tierarzt-Praxis von Heike befindet. Durch malerische Dörfer und endlose Wälder. Wir müssen uns den Weg gut merken, denn die Pferde übernachten in Stangenhagen und wir werden morgen alleine zurück nach Felgentreu reiten.

12. September Das Wetter ist wunderbar sommerlich. Wir frühstücken mit Heike, Angestellten und Freunden in Stangenhagen im Innenhof der Praxis. Dann reiten wir los. Heike begleitet uns ein Stück mit ihrem PRE. Wir finden den Weg „nachhause“ ohne Probleme und geniessen nochmals die herrlichen Sandwege.

Am 13. September gönnen wir unseren Pferden einen Ruhetag. Einkaufen steht auf dem Programm, und die Pferde von Karl müssen ebenfalls von Stangenhagen zurück nach Felgentreu gebracht werden. Mit Wohnmobil und Anhänger holen wir Proviant und Pferde ab. Danach kochen wir ein letztes gemeinsames Essen – es ist Montag, Heike und Karl arbeiten und sind froh, einen gedeckten Tisch vorzufinden, als sie nachhause kommen. So bleibt mehr Zeit für die Gemütlichkeit.

14. September Mit einem lachenden und einem weinenden Auge reisen wir weiter. Wir haben unser nördlichstes Ziel vor Augen und in Boltenhagen an der Ostsee die optimale Kombination von Zeltplatz und Reitbetrieb gebucht. Wir sind gespannt…

Und tatsächlich, es ist perfekt. Die Besitzer des Reitbetriebes sind sehr nett, die Anlage ist gepflegt, die Pferde sind sehr gut versorgt und unser Zeltplatz, idyllisch am Waldrand gelegen, ist zu dieser Jahreszeit angenehm besetzt. Richtig gut wird es aber als wir erfahren, dass ab dem 15. September der Strand an der Wohlenberger Wiek für alle Vierbeiner frei zugänglich ist.

15. September Das Wetter ist recht herbstlich, aber wir reiten natürlich sofort los, um endlich das langersehnte Meer zu sehen! Der Strand ist menschenleer und herrlich wild, genau wie wir ihn uns gewünscht hatten. Sooo viel Wasser – Hunde und Pferde sind zuerst vorsichtig, aber dann geht die Post ab….

Milou und Amira sind nicht mehr zu bremsen – so eine tolle Rennbahn! Tes lässt sich nicht lange durch die Spiegelungen des Wassers irritieren und braust im vollen Galopp durch die Wellen. Zar, zwischen Übermut und Ängstlichkeit gefangen, vertraut dem unbekannten Boden nicht wirklich und stoppt immer wieder abrupt. Auf dem Rückweg zum Zeltplatz bestaunen wir die endlosen Felder. Dass diese auch zum Verhängnis werden können, werden wir ein paar Tage später erfahren.

16. September Heute longieren wir die Pferde: Sind Verspannungen vorhanden? Nein, beide gehen locker und geschmeidig. Die Reiserei belastet sie scheinbar gar nicht. Danach spazieren wir mit den Hunden und essen abends im Städtchen Boltenhagen.

17. September Wetter unbeständig. „Wie sieht das heutige Programm aus?“, fragen uns die Hunde beim Frühstück? Wir beschliessen, eine Zucht von Criollo-Pferden in Walkendorf, ca. 170 Kilometer von Boltenhagen entfernt, zu besuchen. Der Weg dorthin zeigt deutlich den Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland. Hier im Osten sind die Nebenstrassen noch oft im gleichen Zustand wie nach dem 2. Weltkrieg: entweder Pflastersteine oder Beton-Elemente. Die maximale bzw. erträgliche Geschwindigkeit mit dem Wohnmobil beträgt  40 Stundenkilometer.

18. September Unterwegs zur Steilküste. Auch neue Häuser bekommen immer noch ein traditionelles Strohdach.Vorbei an Schloss Bothmer und seinem herrlichen Park in Klütz, ein paar Kilometer von Boltenhagen entfernt. An diesem Tag wechseln sich Sonne und Regen im Viertelstundentakt ab. Wir sind alle froh um den Schutz der mächtigen Park-Bäume, als der Himmel plötzlich seine Schleusen öffnet.

Auf die Steilküste werfen wir nur einen kurzen Blick von oben. Die eingezeichneten Wege existieren nicht mehr, wir verreiten uns, riesige Maisfelder versperren uns den Weg. Es wird sehr spät, bis wir wieder in unserer Unterkunft ankommen. Die Betreiber waren schon in Sorge um uns!

22. September Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein zwingen wir uns, das schöne Boltenhagen zu verlassen. Es ist leider Zeit, uns auf den Rückweg zu machen: heute zählen wir bereits den 34. Tag unserer Reise. Wir bauen das Zelt ab und fahren los in Richtung Elbe-Tal. Unser telefonisch reserviertes Ziel, Fleetmark, scheint unbewohnt zu sein. Ein ungutes Gefühl hatte uns schon am Morgen beschlichen, da die Besitzer des Hofes nach unserem ersten Telefonat alle weiteren Anrufe nicht mehr entgegengenommen hatten… Zum Glück haben wir noch zwei weitere Adressen in der Tasche…

Bei Karin Halbohm in Klautze (Trebel) sind wir trotz der sehr kurzfristigen Anfrage herzlich willkommen. Wir befinden uns hier wieder im Westen. Die Elbe, die natürliche Grenze zum Osten, ist ganz nah. Ca. 3 km von hier liegt GORLEBEN. Das atomare Zwischenlager, das zum Endlager werden soll, ist mitten in einem wunderschönen Wald gut versteckt. Wir reiten nichts ahnend dem hohen Zaun entlang. Unsere Gastgeberin, die hier geboren ist und aktiv gegen das Endlager kämpft, klärt uns auf.

23. September Wir reiten zum Elbe-Ufer. Auch hier finden wir ein Reiterparadies vor: Sand- und Mooswege soweit das Auge reicht.

24. September Wir reiten nach Gartow, diesmal ohne Hunde; wir nützen es aus und lassen die Pferde Vollgas geben. Was mich nicht daran hindert, die giftigen von den geniessbaren Pilzen zu unterscheiden: ich kann nicht anders und fülle meinen Sack mit prächtigen Steinpilzen. Zum Glück habe ich im neuen Wohnmobil ein Gefrierfach!

Beim Thermalbad von Gartow genehmigen wir uns Wurst und Bier, aber unser Ziel ist natürlich nicht wirklich das Städtchen, sondern der Pferde-Badestrand am Gartow-See.

Nach den schönen Wäldern nehmen wir den Rückweg über die Heide bei Trebel unter die Hufe. Diese Gegend ist wirklich ein Traum für Wanderer, Pilzler, Reiter und alle Naturfreunde. In der Blütezeit muss es hier einmalig aussehen.

Am 25.September verlassen wir das Elbe-Tal und fahren zuerst nach Magdeburg, um einen neuen Bauchgurt für Oski‘s Sattel zu kaufen; er hatte seinen in Boltenhagen liegen lassen und konnte zum Glück von Karin einen Ersatz ausleihen!
Weiter geht‘s nun nach Burgwenden imehemaligen Osten.

Den Finne-Reiterhof von Karola Viol haben wir im Internet gefunden. Hier endet die Strasse einfach am Berg, wir sind am Ende der Welt! Aber es ist wieder ein Volltreffer: Die Chefin ist herrlich, ihre beste Freundin, die Frau Kriminal-Kommissarin, reitet mit uns aus, ohne sich an die offiziellen Reitwege zu halten. So kommen wir überall durch, auch über den Innenhof eines Schlosses. Wir fühlen uns wie Könige, als die Hufe auf den Pflastersteinen vor dieser Kulisse widerhallen.
Gerne überlasse ich heute das Kochen unserer Gastgeberin, wir nehmen das Frühstück und das Nachtessen bei ihr im Restaurant ein. Ein Männer-Pärchen mit Hund macht auch Reitferien hier. Sie sind sehr nett und wir unterhalten uns bestens mit ihnen und der Chefin.

Das Wetter ist meist neblig oder gar regnerisch, was uns nicht am Reiten hindert, wohl aber am Fotografieren… Als mal kurz die Sonne auftaucht, haben wir prompt keinen Fotoapparat dabei. Schade, denn die Landschaft ist bezaubernd schön und sanft hügelig.
In der Dunkelheit des Abends und bei strömendem Regen verletzt sich Hündin Amira, als sie einen Igel aus einem Asthaufen herausholt. Wir bemerken es erst am nächsten Morgen: Sie hat eine Schnittwunde an der Flanke, die genäht werden muss. Unsere Gastgeberin ruft alle Tierärzte der Region an. Endlich! Derjenige aus Weimar ist erreichbar, und wir fahren sofort hin. Kopflos ist sie ja, die Amira, aber auch brav wie sonst kein Hund. Sie lässt sich ohne Betäubung die Wunde säubern und anschliessend klammern.

29. September Wir fahren los, noch ein kurzer Blick zurück Richtung Burgwenden, und schon sind wir unterwegs in Richtung Inching im Altmühltal. Unsere Pferde beziehen Boxen im Schlösschen bei Herr und Frau Böhm. Sie sind Besitzer des Familienschlosses. Leider haben ihre Kinder kein Interesse an diesem historischen Erbe. Darumhaben sie es in eine Pension umgewandelt. Stolz zeigen sie uns ihre romantischen Räumlichkeiten: Vom einzelnen Zimmer bis hin zur ganzen Wohnung oder sogar einer Original-Jurte aus der Mongolei und einem Gartenpavillon kann man alles mieten. Es ist eng im Dorf Inching, darum stellen wir unser Wohnmobil bei der Parkanlage nebenan ab. Es ist ein Mini-Zeltplatz für die unzähligen Kanu- und Radfahrer, die diese schöne Gegend im Sommer bereisen.

2. Oktober Ankunft am letzten Ziel: Die neue Reitanlage von Hermann Willemsen und Andrea Jänisch in Fehling.

Sie ist wirklich sehr schön geworden. Nach den vielen Ausritten nützen wir die gute Gelegenheit aus und nehmen einige Reitstunden. Fazit: Unsere Pferde sind top fit und die gymnastizierenden Übungen gehen bald wieder wie geschmiert.
Wir geniessen die letzten Tage bei herrlichem Wetter.

8. Oktober Auf dem Heimweg leuchtet uns der Herbst entgegen. Über 6‘000 Kilometer sind wir gefahren. Unseren ersten Stau erleben wir – wo denn sonst – auf der Nordumfahrung von Zürich!!!

Am 9. Oktober räumen wir zuhause den Hänger und das Wohmobil aus. Die Pferde sind auf der Weide und beobachten uns zu. Als wir das Wohmobil starten, um zur Waschanlage zu fahren, kommen beide angaloppiert und wiehern. Als würden sie sagen „nicht ohne uns!!!“

Einen herzlichen Dank unseren Töchtern und Mitarbeitern, denn ohne sie wäre diese Reise nicht möglich gewesen!

Huguette und Oskar Zemp mit den Paso Peruanos Cortesana (Tes) und Zar und den Hunden Amira und Milou