PCI Gazette 33, August 2008

PCI Jura Ritt 1. – 3. August 2008

Monika Bochicchio

33jurarittAm 1. August trafen sich 13 Pasofreunde mit ihren Pferden um die Mittagszeit auf dem Campingplatz Les Cerneux in Les Breuleux. Alle waren bester Laune; zuerst wurden die Pferde ausgeladen und in den Stall gebracht, anschliessend alles Zubehör verstaut und das Massenlager bezogen. Nach einer kurzen Stärkung im Restaurant wurden die Pferde gesattelt, und wir ritten bei bewölktem Himmel und Nieselregen los. Wir machte einen schönen, entspannten Rundritt von etwa 2 ½ Std. Die Pferde waren fit und genossen es, über die Juraweiden zu tölten. Wir übten uns alle abwechselnd an den Weidetoren, die man vom Pferd aus öffnen kann. Bei Huguette und Oski merkte man, dass sie schon viel Uebung hatten. Wir anderen brauchten noch etwas mehr Zeit und Sicherheit, damit es klappte.

Ein kleines Problemchen unterwegs konnte schnell behoben werden: Béa Lötscher’s Zorra verlor ein Hufeisen. Schnell wurde en Hufschuh montiert, und weiter ging es. Das bewies: wir waren für alle Eventualitäten gut ausgerüstet!

Abends auf dem Campingplatz genossen wir das reichhaltige, leckere 1. August Grillbuffet bei bester Stimmung.

Es wurde eine kurze Nacht: zuerst feierten die Jungen von nebenan eine Party mit lautstarker Musik, und morgens um 6 Uhr waren drei von uns schon aufgestanden und hatten ihre Sachen gepackt. Claudia und Beatrice fragten sich, was das solle, da es ja erst um 8.30 Uhr Frühstück gäbe

Um 10 Uhr waren dann die 12 Pferde und Reiter/innen bereit. Das Wetter meinte es gut mit uns, Wolken und Sonnenstrahlen wechselten sich ab.

Sandra ritt nicht mit, sie übernahm den Transport von Futter und Gepäck nach Bellelay, wo wir unsere 2. Nacht verbrachten.

Locker wurde über die Juraweiden getöltet, zwischendurch flott galoppiert. Pierre-Yves ritt in gestrecktem Galopp an uns vorbei, Amarosa wollte auch mitziehen, und schon flog ihr Hufschuh in hohem Bogen zur Seite. Pierre-Yves merkte kurze Zeit später, dass sein Pferd während des Spurtes ein Hufeisen verloren hatte. (Wir dachten uns: Gott straft sofort!) Aber auch hier wurde ein passender Hufschuh angebracht und der Ritt konnte rasch fortgesetzt werden!

In Montfaucon machten wir Mittagspause, und währenddem die Pferde im Schatten vor sich hin dösten, genossen wir die Spezialität des Hauses: Mille Feuilles (eine Art leichte Crèmschnitte). Mmh, es schmeckte vorzüglich!

Gestärkt ritten wir weiter, und als wir an einem einladenden Restaurant vorbeikamen schlug Beatrice vor, ein Eis zu essen. Oski fand aber, dass wir weiter reiten sollten, und er setzte sich auch durch. Müde aber glücklich kamen wir am Abend in Bellelay an, wo wir schon von Sandra, Robert und Giovanni (meinem Mann, der mit dem Motorrad gekommen war), erwartet wurden.

Beim gemeinsamen Nachtessen wurde dann gut und üppig gespiesen und geplaudert. Einige bestellten Spaghetti mit Rahmsauce und bekamen eine riesige Portion vorgesetzt. Die Teller waren immer noch fast voll als sie genug hatten und das Besteck niederlegten.

Nach dem Essen verabschiedeten sich Sandra, Robert und Giovanni, auch Beatrice und Pierre-Yves fuhren mit ihren Pferden nach Hause. Sie hatten beschlossen den Ritt abzubrechen, da die Ballen der Pferde von den Hufschuhen leicht aufgerieben waren.

Nach einer erholsamen Nacht (im Massenlager) und einem reichhaltigen Frühstück übten Huguette, Oski, Claudia (die für Beatrice einsprang) und ich noch die Vierer- Barrida für unsere kommende Vorführung in Dagmersellen am 23. August.

Ruth entschloss sich, mit Sandra zurückzufahren, da ihr Pferd erschöpft war. Also waren wir nur noch neun Reiter/innen. Wir entschieden uns deshalb für den kürzeren Weg zurück nach Les Breuleux. Der Himmel war klar und die Sonne wärmte uns. Wir kamen alle glücklich und zufrieden wieder auf dem Campingplatz an. Dort konnten die Pferde sich noch auf der Weide erholen, bevor sie für die Heimfahrt verladen wurden. Wir assen und tranken noch etwas und verabschiedeten uns dann.

Ein gelungenes, gut organisiertes Wanderritt Wochenende war zu Ende.

Unsere Pasopferde haben sich wieder einmal von der besten Seite gezeigt:
Unkompliziert und umgänglich in allen Situationen!

Ganz herzlichen Dank an Huguette und Oski, die dieses tolle Wochenende organisiert und geleitet haben! Wir hatten grossen Spass!

Monika Bochicchio